10 Jahre Schöpfungsweg am Kloster St. Michael

Am 4. Oktober jährte sich die Eröffnung des Schöpfungsweges am Kloster St. Michael zum zehnten Mal. Seit dem Bistumsjubiläum 2007 ermahnt er uns zu einem sorgsamen Umgang mit der Schöpfung. Bürgermeister Dr. Christian Lange sagte ein Dankeschön an alle, die diese Idee verwirklicht haben und auch heute noch so beeindruckend unterstützen … und Erich Sperlein, der die Idee zu dieser kleinen Dankandacht entwickelt und maßgeblich mit in die Stadt umgesetzt hat, sowie HH Dr. Heinrich Hohl für die gelungene Andacht!

Nach der Andacht des Domkapitular Dr. Heinrich Hohl hat Lange das Engagement der Haupt- und Ehrenamtlichen gewürdigt, die den Schöpfungsweg erstellt haben und pflegen.

Die Feier war gute Zeit für Begegnung, Erinnerung und zum Austausch. Der Schöpfungsweg wurde 2007 zum Jubiläum 1000 Jahre Bistum Bamberg angelegt. An zwölf Stationen können Wanderer und Menschen, die die Nähe zu Gott suchen, beispielsweise den Bibelgarten im Klosterhof, das Labyrinth mit seinem Weg zur Mitte oder den unvergleichlichen Blick von der Waldwiese genießen.

Das Zentrum des Schöpfungswegs bildet das ehemalige Kloster St. Michael als Beispiel dafür, wie nachhaltig sich die Benediktinermönche einst die Natur zu Nutze gemacht haben, ohne die Schöpfung zu zerstören. Das Gebiet um den Ottobrunnen lässt bis heute gut den Übergang der Stadt (als vom Menschen geschaffener Lebensraum) zum Wald (als ursprüngliche Vegetationsform) erkennen.

Bild: Stiftung Weltkulturerbe Bamberg