CSU Land fordert rasche Entscheidung in Sachen ICE-Ausbau

Bamberg – Für den ICE-Ausbau im Bestand, für einen neuen Regionalen
Omnibusbahnhof in Bamberg und für einen S-Bahn-Halt Bamberg-Süd hat sich die
CSU Bamberg-Land ausgesprochen. Kreisvorsitzender Thomas Silberhorn diskutierte
am Hirschaider Bahnhof mit Bürgermeistern und Vertretern der Deutschen Bahn den
barrierefreien Bahnausbau im südlichen Landkreis.
„Der Ausbau der ICE-Trasse wird kommen. Mit der Verabschiedung des
Bundesverkehrswegeplans ist er gesetzlich beauftragt“, so Silberhorn. Die Deutsche
Bahn werde die baureifen Vorhaben realisieren. So hätten die Bahnverantwortlichen
angekündigt, die Abschnitte Kemmern und Hallstadt zügig angehen zu wollen. Die
finanziellen Voraussetzungen dafür würden in diesem Jahr geschaffen.
„Die Stadt Bamberg sollte ihre spezifischen Anliegen wie den S-Bahn-Halt Bamberg-
Süd jetzt aufs Gleis setzen“, rät der CSU-Bundestagsabgeordnete. „Maßnahmen, die
nicht Gegenstand des Planfeststellungsverfahrens sein werden, muss man verhandeln,
bevor die Bahn das Verfahren fortsetzt und damit Fakten schafft.“ Durch das
Entscheidungsvakuum verspiele man Gestaltungsmöglichkeiten beim Bahnausbau.

Zustimmung bekam Silberhorn von den Bürgermeistern der Gemeinden Strullendorf
und Altendorf sowie des Marktes Hirschaid. „Ein S-Bahn-Halt Bamberg-Süd würde die
Anbindung an den Großraum Nürnberg wesentlich verbessern“, so die Bürgermeister
Karl-Heinz Wagner (Altendorf) und Wolfgang Desel (Strullendorf).
„Auch ein neuer Regionaler Omnibusbahnhof wäre ein Gewinn für die gesamte
Region“, sagte der Hirschaider Bürgermeister Klaus Homann. Dieses Vorhaben könne
jedoch erst nach einem Bahnausbau angegangen werden