CSU Ost sieht akuten Handlungsbedarf im Bamberger Osten

Der CSU-Ortsverband Bamberg-Ost sieht akuten Handlungsbedarf in Bamberg-Ost. Dies bekräftigte die Vorsitzende des drittgrößten CSU-Verbandes in Bamberg, Gaby Seidl, in einer Erklärung gegenüber den Medien. „Gerade mit Blick auf die Konversion des US-Standortes und die Kita-Offensive fordern wir klare Signale der Unterstützung für den Bamberger Osten“, sagte Seidl nach einer Sitzung des Verbandes.

Konkret setzt sich die CSU Ost mit Blick auf die Konversion des ehemaligen US-Standortes dafür ein, dass auf der Lagarde-Kaserne der Dreiklang aus Wohnen, Wirtschaft und Kultur verwirklicht werden kann. Die guten Fortschritte, die bei der Einrichtung des Digitalen Gründerzentrums und der Cyber Crime Einheit der Bayerischen Justiz im ehemaligen US-Hauptquartier gemacht werden, seien zwar verheißungsvolle Schritte. Wichtig sei jedoch, dass im südlichen Bereich der Lagarde-Kaserne in Richtung Weißenburg- und Pödeldorfer Straße nun rasch finanzierbarer Wohnraum für junge Familien geschaffen werde, forderte Seidl. „Das gelungene Beispiel der Pines-Area zeigt, dass gerade von jungen Familien finanzierbarer Wohnraum gesucht wird. Auf der Lagarde-Kaserne rasch vorangeht“, sagte Seidl.

Was die Forderung nach einem Kulturzentrum im Bamberger Osten angeht, so unterstützt die CSU Ost die Vorstellungen des Vereins Kulturquartier Lagarde. „Früher hatte der Bamberger Osten mit dem Freizeitwerk St. Heinrich ein solches Kulturzentrum, im den sich Vereine, Pfadfinder und andere getroffen haben – mit Kindergarten, Freifläche, für junge Menschen, attraktiver Gastronomie und Stadtteilbücherei. Der Bamberger Osten wünscht sich ein solches Anlaufzentrum für Jung und Alt. Es wäre für die Bewohner des Bamberger Osten jenseits der Bahnlinie eine riesige Enttäuschung, wenn die Chance der Konversion des ehemaligen US-Standortes nicht dazu genutzt würde, ein solches Kulturzentrum einzurichten“, hob Seidl hervor. „Es muss ein Quartier der Begegnung entstehen mit Räumen für Veranstaltungen jeglicher Art“ so Seidl weiter.

Sie begrüßte, dass eine Arbeitsgruppe aus Vertretern des Vereines mit Vertretern der Stadtverwaltung unter der Leitung von Bürgermeister Dr. Christian Lange (CSU) gebildet wurde, um die Planungen zu konkretisieren und voranzubringen.

Da der Bamberger Osten weiter wachse, fordert die CSU Ost nachdrücklich, dass der bevölkerungsreichste Stadtteil Bamberg bei der ausgerufenen Kita-Offensive gebührend berücksichtigt werde. Gerade im Hortbereich sei die Nachfrage in Bamberg-Ost hoch, sagte Seidl. Die Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes freut sich zwar, dass in der letzten Sitzung des Jugendhilfeausschusses die Verwaltung darüber berichtet habe, dass der Kindergarten Jean Paul, die Kindereinrichtung an der Auferstehungskirche und die neuen Überlegungen der AWO in Richtung ehemaliges Maisel-Gelände von der Stadtverwaltung vordringlich in den Vordergrund gerückt werden. Es komme nun darauf an, dass die Vorschläge bald konkret umgesetzt würden. „Wir werden deshalb in der CSU-Stadtratsfraktion darauf drängen, dass der Bamberger Osten bei den Vorhaben nicht vergessen wird“, sagte Seidl.