CSU will mehr Sicherheit in der Innenstadt und in Bamberg-Ost

(Bamberg) Kurz nach der Ankündigung des Bayerischen Staatsminister des Inneren, Joachim Herrmann (CSU), dass die Polizeiinspektion Bamberg-Stadt mit zusätzlichen Polizistinnen und Polizisten verstärkt und die personellen Kapazitäten in der Bamberger Sicherheitswacht ausgeweitet würden, hat die CSU-Stadtratsfraktion ein Maßnahmenpaket zur Verbesserung der Sicherheitslage in vorgelegt. Der Vorsitzende der CSU-Stadtratsfraktion, Dr. Helmut Müller, und der stellvertretende Vorsitzende der CSU-Stadtratsfraktion, Peter Neller, haben in einem Pressegespräch am Donnerstag ein Bündel an Vorschlägen vorgelegt, von denen sich die Christsozialen eine spürbare Verbesserung der Sicherheitslage in Bamberg-Ost und in der Innenstadt erhoffen. „Als verantwortliche Kommunalpolitiker ist es unsere Aufgabe, auf die Ängste und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger zu reagieren“, erklärten Müller und Neller bei der Vorstellung des Papiers.

Konkret berühren die CSU-Vorschläge sowohl den verstärkten Einsatz von Polizeikräften in Bamberg-Ost, die Ausstattung der Busse der Stadtwerke mit Videoüberwachung sowie die Ausweitung der Einsatzfelder von Parküberwachungsdienst wie Sicherheitswacht im Bamberger Osten. So beauftragen die Bamberger Christsozialen die Verwaltung, in Gesprächen mit den verantwortlichen Stellen darauf hinzuwirken, dass die sichtbare Polizeipräsenz im Bamberger Osten durch Polizistinnen und Polizisten zu Fuß deutlich ausgebaut und im Umfeld der Flüchtlingseinrichtung schwerpunktmäßig Polizeikontrollen durchgeführt werden. Sie regen an, dass die Regierung von Oberfranken den neu zu schaffenden Fuß- und Radeingang an der Pödeldorfer Straße mit einer Videoschleuse ausstattet, um die Ermittlungstätigkeit der Polizei zu unterstützen. Sie fordern den Aufsichtsrat der Stadtwerke auf, rasch in allen Bussen der Stadtwerke Videoüberwachung zum Schutz der Fahrgäste und der Beschäftigten der Stadtwerke einzuführen; und sie regen an, in den neuralgischen Bereichen in der Innenstadt – einerseits im Sandgebiet zwischen der Oberen Sandstraße vom Grünhundsbrunnen bis zur Kasernstraße und andererseits im Bereich Lange Straße/Obstmarkt/Gabelmann/Obere und Untere Brücke – polizeiliche Videoüberwachung einzuführen. „Polizeiliche Videoüberwachung erhöht das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger und erleichtert die polizeiliche Ermittlungstätigkeit“, hoben Müller und Neller hervor. „Wir versprechen uns von mehr polizeilicher Videoüberwachung einen Abschreckungseffekt bei potenziellen Straftätern