Familien brauchen Zeit, Geld und Infrastruktur

Familien sollen ihr Leben nach eigenen Vorstellungen gestalten können. Dafür benötigen sie finanzielle und strukturelle Unterstützung. Hier hat die Unionsfraktion in den letzten Jahren viel auf den Weg gebracht: Das ursprünglich von einer CDU-Familienministerin eingeführte Elterngeld wurde in dieser Legislaturperiode um das Elterngeld Plus erweitert. Daneben hat die Union den massiven Ausbau der Kinderbetreuung vorangetrieben. Für alleinerziehende Mütter und Väter wurde der steuerliche Entlastungsbetrag deutlich angehoben. Außerdem wurden Kindergeld und Kinderzugschlag mehrfach erhöht. 

„Familien brauchen Zeit, Geld und Infrastruktur – und über die letzten Jahre haben wir diese Rahmenbedingungen für Familien entscheidend verbessert“, erklärt die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion, Nadine Schön. „Nun sehen wir, dass Paaren das Ja zum Kind wieder leichter fällt und die Geburtenrate endlich steigt. Das ist auch ein Ergebnis der Familienpolitik der Union.“ Marcus Weinberg, familienpolitischer Sprecher der Fraktion bekräftigt: „Geld alleine hilft nicht, aber das Gesamtkonzept aus finanziellen und strukturellen Maßnahmen sowie eine familienbewusste Arbeitswelt wirken.“

Eltern sollen selbst bestimmen

Die Unionsfraktion setzt sich dafür ein, dass Eltern selbst bestimmen, wie sie Familienaufgaben und Erwerbspflichten untereinander aufteilen. Statt staatlicher Bevormundung benötigen Familien flexiblere Kinderbetreuungsmodelle und flexible Arbeitsmodelle, die auch die Chancen der Digitalisierung nutzen.

SPD-Ministerin Schwesig engt Familien ein

„Die gesellschaftspolitische Präferenz für ein bestimmtes Familienmodell durch finanzielle Anreize zu fördern, geht an der Lebensrealität vorbei“, betont Weinberg. Durch die starren Vorgaben bei der Arbeitszeit – 26 bis 36 Stunden für beide Eltern – enge Bundesfamilienministerin Schwesig die Familien mit ihren unterschiedlichen Lebensmodellen mehr ein, als dass sie ihnen Freiheiten schaffe. Weinberg ist sich sicher: „Bei diesem Vorschlag geht es nicht um eine nachhaltige realistische Familienpolitik, die sich daran orientiert, was Familien wirklich wollen und brauchen.“

Partnerschaftlichkeit und Freiheit

Vielmehr will die Unionsfraktion die Partnerschaftlichkeit und die Freiheit der Eltern stärken, aber keine konkreten Zeitmodelle vorschreiben. „CDU/CSU stehen für eine Politik, die alle Familien im Blick hat und ihnen eine echte Wahlfreiheit ermöglichen möchte. Familien mit Kindern sollen durch gezielte und finanzierbare Maßnahmen finanziell stärker entlastet und bedarfsorientiert unterstützt werden“, erläutert Weinberg die Vorstellungen der Union.

Qualitätsausbau der Kindertagesbetreuung

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, eine gute Qualität der Betreuung und echte Aufstiegschancen für Kinder – das sind die Themen, auf die es ankommt. Weinberg sagt dazu: „Ein wesentlicher Schwerpunkt für die kommenden Jahre wird daher der Qualitätsausbau im Bereich der Kindertagesbetreuung und der Ausbau von Betreuungsangeboten für schulpflichtige Kinder vor und nach der Schule sowie während der Ferienzeiten sein.“ Den Eltern bringe es nichts, wenn zwar die Betreuung während der Kitazeit gewährleistet sei, die Kinder ab Schuleintritt aber mittags von der Schule abgeholt werden müssten.

Eine Reihe weiterer Aufgaben

Für die Union stehen aber noch weitere wichtige Themen, die sich an den Bedürfnissen von Familien orientieren, auf der Agenda. Weinberg nennt beispielsweise die Entbürokratisierung der Familienleistungen und die Förderung flexibler Arbeitszeitmodelle oder auch Erleichterungen bei der Inanspruchnahme haushaltsnaher Dienstleistungen. „Dadurch schaffen wir nicht nur das wichtige Gut ‚Zeit‘ für Familie, sondern ermöglichen Familien echte Wahlfreiheit – eben ohne Familien ein bestimmtes Familienmodell vorzuschreiben“, bekräftigt der Familienpolitiker

 

Bildherkunft: www.CSU.de