Geldsegen für Bamberger Denkmäler

Stiftungsrat der Bayerischen Landesstiftung bewilligt Zuschüsse für Denkmalsanierungen in Bamberg in Höhe von 221.000 Euro.

Gute Neuigkeiten für wichtige Sanierungsprojekte in Bamberg überbringt Staatsministerin Melanie Huml (CSU). Die Bayerische Landesstiftung habe entschieden, bedeutende Baumaßnahmen in Bamberg mit 221.000 Euro zu unterstützen, teilt die Bamberger Landtagsabgeordnete mit.

„Der Erhalt der Bamberger Altstadt mit ihren über tausend Einzeldenkmälern ist mir ein besonderes Anliegen, deshalb unterstütze ich derartige Förderanträge gerne“, so Huml. „Die finanziellen Beiträge der Bayerischen Landesstiftung sind zum Erhalt unserer Denkmäler dringend notwendig.“

Das Großprojekt „Sanierung der ehemaligen Propsteikirche St. Getreu“ wird bereits zum wiederholten Male gefördert. Aktuell habe die Landesstiftung einen Zuschuss in Höhe von 90.000 Euro zur Sanierung des Festsaalgebäudes bewilligt, so Huml. Insgesamt seien über eine halbe Million Euro Fördermittel in den vergangenen sechs Jahren seitens der Bayerischen Landesstiftung in die Instandsetzung und den Umbau zur Musikschule geflossen.

Mit 55.000 Euro bezuschusst die Bayerische Landesstiftung laut Huml die Sanierung des Einzeldenkmals Hellerstraße 16, unter dem sich Reste eines jüdischen Taufbads (Mikwe) aus dem Mittelalter befinden. Entdeckt worden war die Mikwe im Rahmen des Bauprojekts „Quartier an den Stadtmauern“.

Weitere 55.000 Euro seien für die Generalsanierung des ehemaligen Anwesens fürstbischöflichen Kanzlers Hieronymus Karg in der Langen Straße bewilligt worden. Das barocke Palais mit seinen öffentlichen Hofpassagen soll nun wieder in einen denkmalgerechten Zustand versetzt werden, berichtet Huml.

Auch die Antoni-Stiftung Bamberg darf sich über einen Zuschuss freuen: Für den Umbau und die Sanierung des Wohnhauses St.-Getreu-Straße 2 habe die Landesstiftung 15.300 Euro bewilligt. Mit 6.000 Euro fördere die Landesstiftung den Austausch von Fenstern einer Stadtvilla in der Hainstraße.