Pankraz Deuber spricht für Bamberger Gärtnerinnen und Gärtner

Von You Xie

In der Vollsitzung des Bamberger Stadtrates am Dienstag, den 06. März 2018, hat Stadtrat Pankraz Deuber auch für den Bahnausbau im Bestand zugestimmt. Jedoch sprach er vorher in seiner Rede schmerzhaft: „Ich habe nicht nur Bauchschmerzen, sondern auch schlaflose Nächte.“

Der Bamberger Norden ist ein lebens- und liebenswerter Stadtteil. Trotz vieler gewachsener Strukturen und Fortschritte, gibt es eine Vielzahl von Herausforderungen. Neben dem Schwerpunkt Verkehr will sich der CSU-Stadtrat vor allem für Kinder- und Familienfreundlichkeit einsetzen. Damit sollen klare Signale gegen die Überalterung im Stadtteil gesetzt werden. „Wir brauchen eine wohnortnahe Grundschule!“ sagt Deuber. Auch die Zukunft der Gärtnerbetriebe ist eine Überlebens- und Zukunftsfrage. In diesem Stadtteil sind die letzten Jahrzehnte prägenden Gärtner Georg Eichfelder aus der Heiliggrabstraße und Pankraz Deuber an der Gundelsheimer Straße zu nennen.

Bei den Forderungen gegenüber der Bahn sprach Stadtrat Pankraz Deuber scharfe Worte aus. Es gibt zwar einen Zehn-Punkte-Katalog, sind noch viele Fragen offen:

  1. Wo sollen Ausgleichsflächen für den Erwerbsgartenbau geschaffen werden.
  2. Wie die Grundwasserströme geregelt werden.
  3. Wie ist eine geordnete Entwässerung in der Nordflur möglich.
  4. Wie ist der Beregnung aufrecht zu erhalten.

……

„Die Bahn baut auch ohne uns. Heute ist kein Fraktionszwang, ich stimme trotzdem zu, weil wir einen Fuß in der Tür haben und weiter mitreden dürfen und können“, so Stadtrat Pankraz Deuber.