CSA: Neues sozial denken
Die Christlich-Sozialen Arbeitnehmer bilden die Arbeitnehmer-Union und sind eine Arbeitsgemeinschaft der CSU. Sie vertritt die Interessen der Arbeiter, Angestellten, Beamten und Auszubildenden innerhalb der Partei und gegenüber der Öffentlichkeit. Die CSA versteht sich als Denkfabrik für die Fragen der Sozial- und Arbeitspolitik. Sie will eine neue Gesellschaftspolitik gestalten und fühlt sich dabei in erster Linie dem Menschen verpflichtet. Mitglied kann jeder Arbeitnehmer werden, der sich zu den Grundsätzen der CSU und den Zielen der CSA bekennt.
Globalisierung, neue Informations- und Kommunikationstechnologien verändern unsere Gesellschaft grundlegend. Auch hätte die CSU ohne die Unterstützung der Arbeitnehmerschaft nicht über 40 jahre hinweg diesen riesigen Erfolg in der Wähler- schaft. Die CSA hat diese Sozialkompetenz immer sehr glaubwürdig verkörpert - sowohl programmatisch als auch durch Einzelpersonen. Zudem wäre die Kapitalismus- Diskussion völlig überflüssig, wenn sich alle gesellschaftlichen Gruppen an den von der christlichen Soziallehre der Katholischen Kirche übernommenen Leitsatz des Landes- vorsitzenden Horst Seehofer halten würden: "Das Neue sozial denken". Dies könnte die neue Losung der Zukunft werden.
Zum Kreisverband Bamberg selbst: Er wurde in den 50er jahren aufgrund der Initiative von Mitgliedern des Werkvolks der KAB gegründet. Die CSA orientierte sich an der christlichen Soziallehre der Katholischen Kirche. An der Spitze der CSA stand als erster Kreisvorsitzender Emil Krämling. Ihm folgte als Kreisvorsitzender am 08.01.1957 Rudolf Müller. Zum Nachfolger wurde am 12.03.1961 Friedrich Pfau gewählt. Zusammen mit dem MdL a.D. Paul Wünsche konnten in den 70- er jahren viele Dinge auf sozialpolitischer Ebene bewegt werden. Paul Wünsche war während seiner Ära sozialpolitischer Sprecher der CSU für Nordbayern (Oberfranken, Unterfranken, Mittelfranken und Oberpfalz) und fungierte als stellvertretender Vorsitzender der CSA Bayern und als Bezirksvorsitzender der CSA von Oberfranken. Die CSA hatte innerhalb der CSU nicht immer wohlwollende Förderer, aber diese Einstellung änderte sich in den letzten Jahren zunehmend, da auch in der CSU-Spitze immer mehr die Erkenntnis greift, an der Solidarität festzuhalten.

- Der Kreisvorstand der CSA Bamberg-Stadt: (stehend v.l.n.r.) Dieter Backer (Schriftführer), Ludwig Göller (Beisitzer), Konrad Wächtler (stv. Kreisvorsitzender); (sitzend v.l.n.r.) Alfred Hain (Schatzmeister), Hans-Joachim Freytag (Kreisvorsitzender), Margarete Kiczko (Beisitzerin) und Josefine Elst (Beisitzerin).

