6. OV Nord

Kontakt

Alexander Wilhelm, Ortsvorsitzender
Memmelsdorfer Straße 50
96052 Bamberg
Tel: 0951/837385
Email: alexander-ba@t-online.de

Portrait

Der sechste Verband umfasst den Bamberger Hafen, das Gewerbegebiet am Laubanger sowie die Gartenanlagen zwischen Börstig und Kronacher Straße. Herausragendes Monument des Bamberger Norden ist nach wie vor der Staatshafen – einer der bedeutendsten Binnenhäfen Deutschlands. Er verbindet Bamberg an einer 3500 km langen Wasserstraße mit dem Schwarzen Meer und der Nordsee. Als einzige Stadt Oberfrankens verfügt Bamberg über einen Hafen, dessen Bedeutung in den letzten Jahren gestiegen ist.

Daneben liegen im Bamberger Norden rund um den Laubanger ein für Bamberg und das Bamberger Umland attraktives Einkaufs- und Gewerbegebiet. Abgerundet wird das Bild des Bamberger Nordens durch die Gartenanlagen zwischen Börstig und Kronacher Straße. Kerngebiet des Ortsverbandes sind die Straßen um die Luitpoldschule an der Memmelsdorfer Straße mit dem die Siechen-, Mittel- und Heiliggrabstraße umfassenden Gebiete.

Kein Wunder also, dass auch der sechste Ortsverband der Bamberger CSU vom Berufsstand der Gärtner geprägt ist. Selbst nach über 60 Jahren seit Gründung der Partei gehört fast die Hälfte der Mitglieder noch diesem Berufsstand an. Trotz der enormen Veränderungen der letzten Jahre und dem Umbruch der landwirtschaftlichen Berufe durch die Reformen und Entwicklungen in der europäischen Gemeinschaft, halten sich die Traditionen und das überlieferte Brauchtum dieses jahrhundertealten Berufsstandes fest. Letztendlich hat die Stadt Bamberg ihren „Weltkulturerbe“-Status auch der Gärtnerstadt und ihren Bewohnern zu verdanken. Einer der Höhepunkte dieser Gärtnertradition ist die alljährlich stattfindende ,,Sebastiani“-Prozession im Januar. Mit der Kirche 5t. Otto hat dieser Ortsverband nicht nur sein geistliches Zentrum, sondern ist sichtbares Zeichen der Verbundenheit dieses Ortsverbandes mit der Katholischen Kirche und deren Traditionen.

Einer der Höhepunkte dieser Gärtnertradition ist die alljährlich stattfindende ,,Sebastiani“-Prozession im Januar. Mit der Kirche 5t. Otto hat dieser Ortsverband nicht nur sein geistliches Zentrum, sondern ist sichtbares Zeichen der Verbundenheit dieses Ortsverbandes mit der Katholischen Kirche und deren Traditionen.

Seine politische Schlagkraft zeigte der sechste Ortsverband im Frühjahr 1967, als der damalige Stadtrat eine Ortsbegehung des sogenannten Plangebietes „Durchbruch Mitte“ vornahm. Der gesamte betroffene Stadtteil war damals mit schwarzen Fahnen beflaggt und etliche Anwohner bewaffneten sich sogar mit Sensen Schaufeln und Mistgabeln. Durch die Aktion wurde der Stadtrat schließlich zum Einlenken gezwungen, und landschaftlich blieb alles so, wie es war. In der langen Reihe der Ortsvorsitzenden sind die Namen der die letzten Jahrzehnte prägenden Gärtner Georg Eichfelder aus der Heiliggrabstraße und Pankraz Deuber an der Gundelsheimer Straße zu nennen. Die aktuelle Vorstandschaft spiegelt alle Berufe, Ehrenämter und Lebensalter eines sich in den letzten Jahren veränderten Stadtteiles in allen Facetten wieder.

Stadtteil im Strukturwandel

Der Bamberger Norden ist ein lebens- und liebenswerter Stadtteil, so Wilhelm. Trotz vieler gewachsener Strukturen und Fortschritte, gibt es eine Vielzahl von Herausforderungen. Neben dem Schwerpunkt Verkehr will sich der CSU-Ortsvorsitzende vor allem für Kinder- und Familienfreundlichkeit einsetzen. Damit sollen klare Signale gegen die Überalterung im Stadtteil gesetzt werden. „Wir brauchen eine wohnortnahe Grundschule!“ sagt Alexander Wilhelm. Auch die Zukunft der Gärtnerbetriebe ist eine Überlebens- und Zukunftsfrage. Neben den großen Aufgaben hat es sich die CSU Nord vor allem zum Ziel gesetzt Ansprechpartner für die Menschen vor Ort zu sein. „Wir sind immer da, wenn es um Probleme und Anliegen geht!“ Dabei können auch Ideen und Vorschläge geäußert werden, sagte Alexander Wilhelm augenzwinkernd. Nur im Gespräch könne man gemeinsame Projekte entwickeln. Gemeinsam für Bamberg Nord.