Zentralstelle Cybercrime der Bayerischen Justiz in Bamberg eingeweiht

Am 10. November 2017 wurde  die Zentralstelle Cybercrime der Bayerischen Justiz in Bamberg feierlich eingeweiht. Ein guter Tag für den Justizstandort Bamberg. Der CSU-Kreisvorsitzende und Bürgermeister  Dr. Christian Lange hat herzlichen Dank an den Bayerischen Justizminister Winfried Bausback (CSU) ausgesprochen.

Die moderne Gesellschaft ist global vernetzt, wir kommunizieren in Sekundenschnelle mit Freunden, Bekannten und Geschäftspartnern weltweit. Mit den positiven Möglichkeiten der Internetnutzung gehen aber auch negative Begleiterscheinungen einher: Cyberkriminellen bieten sich vielfältige Tatgelegenheiten. Straftaten verlagern sich ins Internet, neue Kriminalitätsphänomene entstehen.

Cybercrime umfasst die Straftaten, die sich gegen das Internet, Datennetze, informationstechnische Systeme oder deren Daten richten (Cybercrime im engeren Sinne) oder die mittels dieser Informationstechnik begangen werden.

Laut Bundeskriminalamt sind verbreitete Erscheinungsformen von Cybercrime gekennzeichnet durch die Infektion und Manipulation von Computersystemen mit Schadsoftware, z. B. um

  1. persönliche Daten und Zugangsberechtigungen des Nutzers abgreifen und missbräuchlich nutzen zu können (Identitätsdiebstahl)
  2. darauf befindliche Daten/Dateien des Nutzers mittels sog. Ransomware zu verschlüsseln, um „Lösegeld“ zu erpressen,
  3. sie „fernsteuern“ zu können, in sog. Botnetzen zusammenzuschalten und für weitere kriminelle Handlungen einzusetzen.